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Flamencotanz – Mittelstufe / Fortgeschrittene

Katerina La Greca

In diesem Semester beschäftigen wir uns mit der Farruca - einem Flamencotanz der ursrünglich nur von Männern getanzt und seit der Revolutionärin Carmen Amaya
auch von „Flamencas in Hose“ bühnenreif wurde. Die perkussive Fußarbeit der Zapateados ist von Contratiempos und virtuoser rhythmischer Vielfalt geprägt, die Katerina in eine moderne Choreographie verpackt. Der Tanzstil ist markant, kraftvoll, lineal, dynamisch und erfordert eine solide Flamencotechnik.

Woher stammt der Flamenco-Tanz und wie hat er sich entwickelt?

Flamenco-Tanz ist eine Kunst spanischen Ursprungs, die international zu einem der wichtigsten kulturellen Symbole des Landes geworden ist. Man kann sagen, dass der Flamenco aus der Verbindung der Musikkultur der Gitanos mit der spanischen Folklore, auch jener aus den amerikanischen Kolonien Spaniens, entstand.

Flamenco befindet sich in einem ständigen Entwicklungsprozess mit sehr unterschiedlichen Einflüssen von Musikgenres und Tanz Stilen, der die facettenreichen Traditionen und Kulturen widerspiegelt und verbindet.

Künstler wie unsere Dozentin Katerina Giannakopoulou nutzen diese Kunst als Ausdrucksmittel und schaffen so eine individuelle Koexistenz von Moderne und Tradition.

Katerinas künstlerischer Werdegang wurde bereits im Alter von sechs Jahren durch ihre erste Lehrmeisterin Pina Bausch begleitet, die sie in die Welt des Tanzes und der Produktionen einführte. Bis zu ihrem 12. Lebensjahr durfte sie an jeglichen Aspekten des Theaters teilhaben, was die Grundlage für ihre Ausbildung zur spartenübergreifenden Künstlerin gelegt und sie für ihren proffessionellen Lebensweg entscheidend geprägt hat. Als junge Erwachsene absolvierte sie ihre Ausbildung als Bühnentänzerin und Tanzpädagogin im Erholungshaus Leverkusen.

Parallel entdeckte sie ihre Liebe zum Flamenco und dem Film. Sie startete ihre Fortbildung zur Flamencotänzerin im Flamenco Zentrum Köln im Alter von 16, gefolgt von 10 Jahren Spanienaufenthalt mit internationalen Touren und Engagements mit Flamenco Ikonen wie u.a. Leonor Leal, Rafael Jimenez und Juan Antonio Suárez „Cano“. Als „Katerina la Greca“ vereint sie Flamenco mit Tanztheater und zeitgenössischen Tanz, um interkulturelle Performances mit social Impact zu kreieren.

Mit ihrem Produktions- und Unterrichtsformat "ARTS FOR SOCIAL CHANGE!" verbindet sie sich mit internationalen Künstlern, Filmemachern, Festivals, Vereinen, Institutionen, Schulen und Organisationen mit dem Ziel innovative und interkulturelle Performances und Filme zu schaffen, die sich kritisch mit sozial relevanten Themen auseinandersetzen, darüber aufklären und die Gesellschaft nachhaltig darüber informieren.

Als Dozentin und Coach fokussiert sie sich seit über 20 Jahren darauf, das individuelle Potenzial ihrer Schüler zu fördern und ihnen dabei zu helfen die Tanzkunst für sich zu entdecken.


Zu den Anmeldungen:

24A-12b
10.1.-3.7.2024 (nicht Ferienzeiten)
Mi 19:30-21:00 h

46 UStd

Studio III, Brotfabrik, Kreuzstr. 16, Bonn-Beuel
366,00 € (erm. 257,60 €) 2 Raten

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